Eine gute Adresse – Jeremy Rifkin

Eine gute Adresse – Jeremy Rifkin
Jeremy Rifkin ist auf jeden Fall eine gute Adresse. Seine Bücher „Das Ende der Arbeit“ und „Das biotechnische Zeitalter“ sollte man lesen. Und natürlich auch dieses. Und Rifkin ist kein Marxist, kein Sozialist. Doch für mich ist er das, was seinerzeit Bachofen und Morgan für Friedrich Engels waren, für sein Buch „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“, bzw. Darwins Evolutionstheorie für die Revolutionstheorie des Marxismus. Ich als Marxist berufe mich gerne auf ihn. Er schreibt, was er sieht und erkennt. Und seine Analysen kommen mir als erschreckend wahr vor. Er nimmt Partei, ohne allzu große Betroffenheit zu markieren. Denn er ist betroffen, von allem. Auch das Buch „Mit Gift und Genen“, von Marie Monique Robin), ist von ihm mit inspiriert. Frau Robin hat ihn aufgesucht, mit ihm zusammen gearbeitet.

Ob Genossenschaften innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft, innerhalb von Kapital und Arbeit, einen Sinn machen, ja erfolgreich sein können, darüber lässt sich streiten. Selbstredend gilt dieser Streit auch in Bezug auf den Sozialismus. Nicht eines innerhalb von Kapital und Arbeit, sondern jenseits der kapitalistischen Gesellschaft, als mögliches Ergebnis dieses Kampfes. Ich streite für diesen. Immer wieder, ja immer noch. Doch die Waffen dafür müssen neu geschmiedet, bzw. geschliffen, werden. Das gilt auch für seine schärfste Waffe – den Marxismus).

blogs.faz.net/wost/2013/09/15/gemeingut-oder-ware

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2 Trackbacks

  • Von Eine gigantische Masse scheint der Zeit entzogen am 3. Januar 2014 um 13:00 Uhr veröffentlicht

    […] aber im kapitalistischen Subjekt zu verschmelzen suchen. Und mittendrin, der Antagonismus, der laut Friedrich Engels mit dem ersten Klassengegensatz in der Geschichte zusammenfiel: der zwischen Mann und Frau. Zu viel […]

  • Von Wenn die Klassengesellschaft nicht wäre am 14. Januar 2014 um 12:10 Uhr veröffentlicht

    […] im Krisendiskurs. Denn die Steigerung der Produktivität einer Gesellschaft führt zur Freisetzung von Arbeit. Was eigentlich eine gute Sache wäre. Wenn von der Arbeit, besser: der Lohnarbeit, nicht die […]

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