Das Besondere an den Kelten

Das Besondere an den Kelten
„Diese Veränderung kennzeichne den Übergang von der gemeinschaftlichen zur individualistischen Gesellschaft, von der Stein- zur Bronzezeit…“, ergo: von der urkommunistischen zur Klassengesellschaft, sollte es wohl prägnanterweise heißen. Mittlerweile ist es doch Allgemeingut, dass mit der Bronzezeit die erste Klassenteilung hervorging, was wiederum mit einer dramatischen Verschlechterung der Stellung der Frau innerhalb dieser ersten Klassengesellschaft zusammenfiel, wie Friedrich Engels in seinem bekannten Werk „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ bemerkte. Die Skythengräber am kaspischen Meer wären ein weiterer diesbezüglich interessanter Fund. Das Besondere an den antiken Kelten aber könnte sein, dass diese möglicherweise ob des Fehlens einer Schriftsprache, resp. damit des Fehlens niedergeschriebener Gesetze, den Epochenbruch gewissermaßen verzögerten. Der Wechsel von der urkommunistischen Gynokratie hin zur „Väterherrschaft“ lässt sich so weniger gebrochen beobachten.

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Ein Trackback

  • Von Eine gute Adresse – Jeremy Rifkin am 18. September 2013 um 17:05 Uhr veröffentlicht

    […] mich ist er das, was seinerzeit Bachofen und Morgan für Friedrich Engels waren, für sein Buch „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“, bzw. Darwins Evolutionstheorie für die Revolutionstheorie des Marxismus. Ich als Marxist berufe […]

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