Das kolonialistische Denken um eine Farbnuance bereichert

Das kolonialistische Denken um eine Farbnuance bereichert
Es scheint immer noch zu funktionieren: das kolonialistische Denken. Wir Herrenmenschen sind es, die diesen „Schwarzen“ das Wirtschaften beibringen. Dass da die „Gelben“ gestern noch, neben den „Schwarzen“, das Objekt einer solch kolonialistischen Betrachtung waren, ist ein zweifelhafter Fortschritt. Der Kolonialismus hat ein wenig Farbe dazu gewonnen. Niemand kommt auf die Idee, dass dieser Kolonialismus die Wirtschaft und die Gesellschaften Afrikas nachhaltig negativ beeinflusst hat. Dass China, so ganz nebenbei als ein imperialistisches Land auftritt, sollte uns aber zu denken geben. Auch wenn uns das transnationale Kapital als antinational entgegentritt, bleibt es in den Strukturen der imperialistischen Widersprüche verhangen, also in seinen nationalen Formen. In der Folge mit imperialistischen Kriegen. Die Weltordnungskriege des bislang westlichen Kapitals, treten damit in eine neue Stufe. Und so wird ein 3. Weltkrieg noch wahrscheinlicher.

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In Arbeit und Kapital, Krise des Kapitals veröffentlicht | Kommentieren