Strukturell so antiinternationalistisch wie antisemitisch

Strukturell so antiinternationalistisch wie antisemitisch
Was doch für eine freundliche Kritik, auch wenn sie sich ein wenig zynisch gibt. Kein Wort darüber, dass dieses „Aufstehen“ dem „Aufwachen“ der sog. „Konservativen Revolutionäre“ in den wichtigen, nämlich die „Massen“ ansprechenden Punkten sehr nahe kommt. In beiden Fällen wird der „autochthone“ sozialchauvinistische Arbeiter(aristokrat), bzw. der Dünkel behaftete Pfahlbürger aus der sog. Mitte der Gesellschaft zur „Bewegung“ aufgefordert. Doch wogegen? Und wofür? Wir wissen doch wofür Sahra Wagenknecht trommelt: für eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus! Wenn auch noch verbrämt im Erhard’schen Diktum einer „sozialen Marktwirtschaft“. Doch was ist das? Der berüchtigte 3. Weg! Und da liegt die Berührung mit dem 3. Weg von Rechtsaußen. Eine Marktwirtschaft der Guten gegen die Bösen. Den schaffenden Kapitalismus, nicht „raffenden“. Und wäre dieser nicht „sozial“ gemäß dem Duktus einer Wagenknecht, oder eines Gauland? Strukturell so antiinternationalistisch wie antisemitisch. Spaltend.

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In Arbeit und Kapital, Krise des Kapitals veröffentlicht | Kommentieren