Für die Einen die Fortsetzung des Alten, für die Anderen dessen Ende

Für die Einen die Fortsetzung des Alten, für die Anderen dessen Ende
Der bürgerliche Kosmopolitismus bleibt ein ebensolches Wunschdenken wie das bezüglich eines Kapitals, dessen Marktwirtschaft sozial organisierbar sei. An den Rändern der kapitalistischen Welt endet nicht nur die Moderne. Wo in der Mitte noch ein Subjekt zum Datenträger/ mutiert, da reproduziert sich ein Kapital an dessen Rändern quasi „biologisch“, sich fremde Organe einverleibend. Von eines Robert Kurzens „Autokannibalismus“ hin zum sprichwörtlichen Kannibalismus. Doch die Transformation hin zu dieser postkapitalistischen Ökonomie, jener also, die sich da dem Sozialismus – den marxistischen Beschreibungen also – erfolgreich verweigert hätte, ist eben so wenig beschreibbar, wie ein Übergang dieses Kosmos in den Postkosmos, ohne die Umkehrung der Wirkung der Gravitation innerhalb eines „schwarzen Lochs“ als Bruch der Kontinuität, als Revolution quasi erklärt zu haben. Doch was aus der Perspektive der Einen die Fortsetzung des Alten sein mag, ist aus der Perspektive der Anderen dessen Ende.

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Ein Trackback

  • Von Die Paranoia ist berechtigt am 1. November 2013 um 10:38 Uhr veröffentlicht

    […] (der erst kürzlich unter tragischen Umständen viel zu jung verstorbene Robert Kurz nannte das Autokannibalismus), da ist Jeder Jedermanns Feind. Die Paranoia ist […]

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