Die Paranoia ist berechtigt

Die Paranoia ist berechtigt
Die ein Spiel spielt, dessen Spielregeln sie selbst nicht mehr kennt“. Wann hätte das Kapital je seine eigenen Spielregeln gekannt. Mystifiziert, bedeutet eben nicht erkannt. Adam Smiths „unsichtbare Hand“ hat bezüglich der „Wertgesetze“ nicht mal den Horizont eines Aristoteles überschritten. Und auch Ricardos Schriften über das Wertgesetz stellen bzgl. dessen Bedeutung bestenfalls eine Ahnung dar. Ohne Respekt vor der „Arbeitswertlehre“, wie sie Karl Marx im „Kapital“ als grundlegendes Wertgesetz aufstellte, dennoch irgendwie getrieben von deren Auswirkungen, verliert sich das Kapital eben in einer „soziale(n) Mathematik, deren Prämisse die Paranoia ist“. Die Exzesse im Finanzkapitalismus treiben die einer NSA blind vor sich her. Wo ein Finanzkapital reale Werte vernichtet, um virtuelle zu erzeugen (der erst kürzlich unter tragischen Umständen viel zu jung verstorbene Robert Kurz nannte das Autokannibalismus), da ist Jeder Jedermanns Feind. Die Paranoia ist berechtigt.

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