Das Jakobinertum der Gerontokraten

Das Jakobinertum der Gerontokraten
Seit ich, aufgescheucht ob ihres skurrilen Netzwerkes, mich mit Frau Schwarzer näher beschäftige, komme ich nicht umhin, ihren Feminismus als pure Staffage zu klassifizieren. Wer sich ausgerechnet mit Deutschlands Konservativen verbündet, und sei es auch gegen die anderen Konservativen, die „Antiaufgeklärten“ aus dem Reich der Muselmanen, kann unmöglich noch die Rechte der (aufgeklärten) Frau im Auge haben. Als Jakobiner bezeichnen sie sich. Und das ist wirklich der Hohn. Ausgerechnet die deutschen Konservativen reklamieren für sich Jakobinertum. So als wären die einzig je in Deutschland existiert habenden Jakobiner nicht genau durch ihre Klasse ins Exil vertrieben worden. Wie Börne, Heine, Marx, um mal nur diese drei genannt zu haben.

Andererseits, wäre ich Alice Schwarzer, würde ich „die Schönen“ auch fürchten, bekäme ich sie nicht mehr ins eigene Bett. Vielleicht ist der Frust darüber der Grund, warum eine Schwarzer sich mit der „Bunte“ verbündet und für die BILD posiert, pardon: hetzt. Teil geworden, der eigentlich männlich konnotierten Gerontokratie. So kämpft sie vielleicht, wie diese auch – ein Brüderle lässt grüßen –, für den privilegierten Besitz des jungen schönen weiblichen Fleisches. So wunderte es mich auch nicht, wie diese Alice Schwarzer, jener „Schönen“ aus den Reihen der FDP Beifall zollte, als diese freimütig in einer Talkshow bekannte, dass sie es völlig in Ordnung finde, ihren schönen Körper einzusetzen, wenn es bei ihrer Karriere hilfreich ist.

Dass die Prostitution definitiv nicht im Rotlichtviertel beginnt (vielmehr dort nur enden kann), das war einmal im feministischen Lager als Grundwahrheit anerkannt. Nun sind auch die Feministinnen dort angekommen, wo das bürgerliche Lager schon immer war: Im Schmuddelsandwich zwischen Prüderie und Pornographie.

blogs.faz.net/stuetzen/2013/11/05/alice-schwarzer-hat-in-meinem-schlafzimmer-nichts-verloren

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2 Trackbacks

  • Von Jetzt fehlt nur noch die „Emma“ mit der Burda am 29. November 2013 um 11:29 Uhr veröffentlicht

    […] wären sie Teil eines erotischen Spiels. Wenn nein, dann besitzt der Gute vielleicht nicht die für sein Alter angemessene erotische Intelligenz. Und natürlich könnte man eine verfehlte erotische Attacke als Belästigung interpretieren. Doch […]

  • Von Peergroupschwülstigkeit am 29. Januar 2014 um 22:47 Uhr veröffentlicht

    […] Gemeinde hier kennt das. Doch ein diesbezüglicher Exhibitionismus bleibt mir so fremd, wie eines Brüderles Vorliebe für gewisse Dekolletés. Doch dass ich da noch eine Menge Illusionen abzulegen habe, das habe ich […]

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