Das dürfte wohl Ihr wahrer Verdienst sein, Frau Schwarzer

Zwei Mal habe ich den Beitrag gepostet. Es ist erkennbar, dass die FAZ ihn nicht sendet. Versuche es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Mit folgendem Vorspann und neuer Überschrift habe ich den Beitrag dann in Thomas Strobles Blog „Formfrei“ gepostet.

Der Auftritt soll ihr nicht geschenkt werden
Ein Beitrag zum Thema, den die FAZ-Redaktion ums Verrecken nicht senden will. Ich stelle ihn daher dem werten Publikum vor. Ich hoffe natürlich, dass vor allem Frau Schwarzer ihn irgendwie zu lesen bekommt. Nicht weil ich denke, dass sie das beeindruckt. Dennoch soll ihr dieser Auftritt nicht gänzlich geschenkt werden.

Das dürfte wohl Ihr wahrer Verdienst sein, Frau Schwarzer, Teil 1
„Die Nebenklägerin habe „sehr ü b e r z e u g e n d dargelegt, dass sie v i e l l e i c h t die Wahrheit gesagt habe“. Welch fauler Rückzieher, und somit nachträglicher Übergriff in Bezug a u c h auf die Person Kachelmanns. Das ist umso schlimmer zu bewerten, als dieser Prozess, und dabei insbesondere Ihr Auftritt, eine unbeschreibliche Groteske darstellte, welche Sie gerne als „Geschlechterkrieg“ auf Ihrer Bühne gehabt haben möchten. Ja, der Geschlechterkrieg, der ist objektiv vorhanden und auch immer noch begründet. Das Patriarchat mag Kreide gefressen (oder gewisse Feministinnen für guten Lohn engagiert) haben, es zeigt sich dennoch – und eben gerade nicht an den vorgeblich wenigen weiblichen Führungsposten in Wirtschaft und Politik -, und zwar nachwievor bei der Lohnarbeit. Aber das was Sie hier vorgeführt haben, das war wohl eher der schlechte Krieg von schlechten Personen. Ein Missbrauch zumal auch und gerade des weiblichen Geschlechts. Und wofür? Wohl nicht nur für Ihren Lohn, den Sie bei der BILD abkassieren dürfen (sind sie eigentlich erfolgsbeteiligt, ergo: nunmehr misserfolgsgeschädigt) – auch dies ein gnadenloser Abstieg in Bezug auf Ihre Person -,

Das dürfte wohl Ihr wahrer Verdienst sein, Frau Schwarzer, Teil 2
…und wohl auch nicht nur für die fette Apanage, man könnte sie auch Silberlinge nennen, die die Hauptzeugin von der Bunte/Burda kassiert haben soll. Und warum ausgerechnet „Bunte/„Burda“?, diese Frage stelle ich mir immer wieder, und da will mir nur eine mögliche Antwort kommen: Schmidt-Eenboom/Undercover/S.80/130, worin die „BND-IMs“ beim Verleger Burda (Bunte/Münchner Merkur…) namentlich benannt werden – wessen dreckiges Spiel spielen Sie hier eigentlich, Frau Schwarzer?) Nein, dieses Spektakel hat die Frauenfrage, zumindest in deren ursprünglich mal revolutionären Bedeutung, wohl endgültig desavouiert. Man/Frau wird sich bei Ihnen diesbezüglich noch bedanken. Und das dürfte wohl Ihr wahrer Verdienst sein, Frau Schwarzer. Darauf können Sie stolz sein. Weder Frau Springer noch die Familie Burda können Ihnen diesen jemals in Gold aufwiegen. Oder reicht ihnen schon eine eigene Kolumne bei Bild? Vielleicht unter dem Titel: Wie sexy kann der (heutige ) Feminismus sein? Keine Sorge, damit sind nicht Sie gemeint. Man wird wohl irgendein Nacktfoto einer aktuellen Schönen finden, und darunter hängen.

faz.net/„Im Zweifel für den Angeklagten“: Freispruch und Haftentschädigung für Kachelmann, 31.05.2011

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2 Trackbacks

  • […] hat dies, trotz all deren sozialdemokratischer Semantik, noch verschärft. Im Ergebnis nimmt der Geschlechterkrieg zu. Das ist das einzige, was diese Studie zu belegen […]

  • Von Jetzt fehlt nur noch die „Emma“ mit der Burda am 28. November 2013 um 22:19 Uhr veröffentlicht

    […] Jetzt fehlt nur noch die „Emma“ mit der Burda Der eigentliche Skandal ist, dass wegen einer solchen Beschuldigung der arme Kerl ungeprüft ins Gefängnis gesteckt wird. So wie die Sache sich darstellt, scheint die Dame entweder geschäftliche Interessen zu verfolgen, und dies ohne jede Skrupel, oder die Symptomatik einer Borderliner-Persönlichkeit aufzuweisen, was aber fast auf dasselbe hinausliefe. Und das „Denunziantentum“ ist so die Kehrseite zu dieser Symptomatik, wie der Borderliner zu unserer aktuellen Gesellschaftsstruktur. Auch diese scheint von keinen Skrupeln geplagt. Die Naivität der Behörden, welche solchen Anzeigen ungeprüft Glauben schenken, erweist sich damit aber als Hilflosigkeit. Hilflos, ob der verinnerlichten pathologischen Struktur einer Gesellschaft, deren Individuen sich gegenseitig zur Gefahr werden. Jetzt fehlt nur noch die „Emma“ (Schwarzer) mit der Burda. […]

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