Alle Wege führen nach China

So nett wie hinterhältig, die „FAZ-Moderation“. So lese ich das unter mein.faz.net:
[Anmerkung der Moderation: Wir haben den Link entfernt, da er gegen die Richtlinien verstößt. Beste Grüße aus der Moderation]. Da werde ich zensiert, ob eines angeblichen „Links“. Erstens habe ich in dem Leserkommentar keinen vollständigen Link hinterlassen – ich kenne die Regeln -, nämlich lediglich die Quellangabe zu „Jeder Baum ein Feind“, und zweitens entfernte sie so nebenbei auch den Teilsatz: „denn dieser Westen scheint darum zunehmend weniger vereint“. Letzteres scheint der Stein des Anstoßes!

Alle Wege führen nach China
Auch der Krieg und Bürgerkrieg in Syrien, wie auch in Jemen, sind die Vorläufer-, bzw. Stellvertreterkriege dieser großen Schlacht. Für China wiederum ist Iran nicht Syrien wichtig. Nicht nur ob der Seidenstraße, wo dann natürlich Damaskus wieder (nicht nur nostalgisch begründet) Bedeutung erlangte, sondern wegen des Öls und Gas. Auch wenn angesichts der globalen Erwärmung die Kriege der Zukunft um Wasser geführt werden, wird China nur zur Weltmacht, wenn es Zugriff auf alle Energiereserven der Welt erhält. Und solange diese noch fossilen Ursprungs sind (wider die Umweltkatastrophe durchgeboxt), werden die Kriege weiterhin um diese Stoffe geführt, zumal der „Westen“, will heißen: recht eigentlich die USA (denn dieser Westen scheint darum zunehmend weniger vereint; denn wo auch: „Jeder Baum ein Feind“) das mit allen Mitteln zu unterbinden sucht. Doch wo einst alle Wege nach Rom führten, führen sie heute nach China.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wie-china-indien-langsam-besiegt

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