Die Stärke des Regimes – das innere Regime

Auf der Deutschen Welle ist ein interessanter Beitrag unter dem Stichwort „Zunahme der psychischen Erkrankungen in Iran“ gesendet worden. „Man spricht dort von etwa 40 Prozent der Iraner, die zur Zeit psychisch erkrankt seien.“ Hier mein Statement zu:

Die Stärke des Regimes – das innere Regime
Und das ist nur eine Erkrankung unter vielen. Unter der Decke des islamischen Regimes schlummern weitere neurotische Symptome…Der Druck, den die Iraner sich selber machen, und dies nicht erst seit dem Machtantritt der Theokratie, vielleicht auch in dem Wahn zur alten persischen Hochkultur, resp. der damit verbundenen Anerkennung zurückkehren zu dürfen, erzeugt narzisstische Störungen und vor allem Borderlinecharaktere. Größenwahn und ein gestörtes Ich. „Waschzwang“ grassiert auch unter Männern. So ist für mich das Mullahregime die Antwort auf einen solchen „Charakter“ und beinahe weniger die Ursache. Jeder Iraner, der was auf sich hält, will Arzt oder Wissenschaftler werden. Berufe in der Kultur- und Kunstszene sind verpönt, da nicht mit einem entsprechend hohen Prestige verbunden. Und warum werden psychische Erkrankungen stigmatisiert? Psychisch Kranke werden immer noch weggesperrt, statt akzeptiert. Immer noch hält man diese Erkrankungen für das Ergebnis einer „beschissenen Gene“. Es gibt in dieser Gesellschaft auch keine Solidarität. Nur Dünkel und versteckte Not – überall. Und das ist die Stärke des Regimes. – Das innere Regime.

dw.de/iran-depressionen-auf-dem-vormarsch/

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  • Von Worin besteht die Borderline-Struktur unserer aktuellen Gesellschaft? am 9. September 2013 um 21:21 Uhr veröffentlicht

    […] bedarf es mehr als 1000 Zeichen. Doch in aller Kürze ein paar Gedanken: Die deutliche Zunahme von Borderline-Persönlichkeiten, sog. Ich-Gestörten, will mir kein Zufall sein. Ich denke, es gibt dazu einen entsprechenden […]

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