Was essen wir dann?

Was essen wir dann?
Was für Zeiten. Einen Apfel frisch vom Baum, einmal mit den Händen gereinigt und gegessen. Und was haben wir da gegessen? Eine Unmenge Bakterien natürlich. Bakterien, die nicht nur unser Immunsystem anregten, sondern direkt als Nahrung dienten. Hämoglobinnahrung. Eisenmangel? Wer kannte diese Krankheit schon? Jede Art von Mangel, nur kein Eisenmangel. So waschen wir uns krank, nicht nur die Haut dünn. Vor allem aber nehmen wir seelisch Schaden. Waschzwang, in Folge einer Hysterie nach der anderen. Infolge von Nahrungsmitteln, die nur supergewaschen (die Amerikaner sollen Rindfleisch mit Ammoniak und Chlor waschen, lese ich heute in irgendeiner Zeitung) überhaupt bekömmlich sind. So verabschiedet sich der Mensch so allmählich von der Nahrung seines Planeten, von seiner ersten Natur. Denn irgendwann verträgt er sie komplett nicht mehr. Was essen wir dann?

faz.net/Ehec-Krise und Hygiene:Wascht uns die Köpfe, aber auch den Salat, 04.06.2011

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  • Von Die Stärke des Regimes – das innere Regime am 3. September 2013 um 22:36 Uhr veröffentlicht

    […] narzisstische Störungen und vor allem Borderlinecharaktere. Größenwahn und ein gestörtes Ich. „Waschzwang“ grassiert auch unter Männern. So ist für mich das Mullahregime die Antwort auf einen solchen […]

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