Was den Klassenkampf ausmacht

Was den Klassenkampf ausmacht
Wie ich es schon erwähnte: eine Koalition der Spießbürger. Und so wird es auch hier wieder verkauft. Der satte „Mittelstand“ braucht keine Änderungen zu befürchten. Dass das aber zulasten all derer geht, die auf Änderungen angewiesen sind, das wird nicht gesagt. So bleibt es beim (verleugneten) Klassenkampf der wenigen von oben gegen die da unten. Eine Regierung der Minderheit über die Mehrheit. Doch wer wird für die Unsummen aufkommen, die die Staatsschuldenkrise in Europa verursacht? Es werden die bezahlen, die keine Lobby haben, also in dieser Regierung nicht vertreten sind und von einer zu schwachen Opposition keine Hilfe erwarten können. Die, deren Einkommen, gleich wie niedrig die Inflation auch sein mag, nicht steigen. Die sog. (Unter-)Mindestlöhner, die Massen der Rentner, die Arbeitslosen, die jungen Leute, die weiterhin für Nichts arbeiten. Die „Sparer“ („Mittelständler“) scheinen wohl in Haftung genommen, buchhalterisch, doch das macht ja den Klassenkampf aus, dass sie nicht zur Kasse gebeten werden.

faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/schwarz-rote-steuerplaene-die-meisten-steuerzahler-muessen-die-grosse-koalition-nicht-fuerchten

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Ein Trackback

  • Von Die Verlierer können nicht mit ins Boot am 17. Dezember 2013 um 22:29 Uhr veröffentlicht

    […] im Boot sitzen. Doch die schon ausgeguckten Verlierer können nicht mit ins Boot. Es sind dies die lohnarbeitenden/arbeitslosen und die (klein-)sparenden Massen. Über diese wird die Diktatur […]

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