Wo der Sexismus keine Grenzen mehr kennt

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Wo der Sexismus keine Grenzen mehr kennt
Was ich bei dieser Gelegenheit in die Debatte einwerfen möchte, ist, dass es mich sehr irritiert, dass in den deutschen Medien nichts darüber zu lesen ist, was der Guardian am 26. September zu berichten hatte, nämlich, dass der Iran ganz offensichtlich die Pädophilie legalisiert. So betitelt der Guardian den Skandal wie folgt: Iran lawmakers pass bill allowing men to marry adopted daughters. Es scheint in Deutschland offenbar nicht so sehr um die skandalisierte Thematik zu gehen. Und ich sehe darin bestätigt, was ich hierzu twitterte, bzw. in meiner Facebookseite veröffentlichte. Nämlich, dass das theokratische Regime das legalisiert, was im Patriarchat von Beginn an Usus war und weiterhin ist. Und ich sehe darin erneut die Frauenfeindlichkeit, bzw. den sexistischen Charakter monotheistischer Religionen bestätigt. Und wo sich eine solche Religion zum Regime erhebt, kennt dieser Sexismus keine Grenzen mehr. Was im Übrigen unsere erst kürzlich debattierten Skandale in kirchlichen Institutionen deutlich belegen.

Instinktlose Reflexe
@Marx/Moser: Ich hätte schon gedacht, dass es einer deutschen Zeile wert gewesen wäre. Zumal es nicht viele Staaten geben dürfte, die Pädophilie legalisieren. Merkwürdig? Doch wer den Zusammenhang zwischen Patriarchat, Frauenfeindlichkeit, Sexismus und Pädophilie nicht zu erkennen vermag, dem entzieht sich nicht nur die eigentliche gesellschaftliche Relevanz der Thematik Pädophilie (gerade auch in der Epoche des Niedergangs des Patriarchats, wie ich jetzt sagen würde), sondern damit auch das wahre Ausmaß eines solchen Skandals in Iran. Ich sagte es schon an anderer Stelle: Die Pädophilie stand am Anfang des Patriarchats und sie wird auch dessen Ende begleiten. Und genau der Verweigerung einer solchen Erkenntnis dient auch dieser, ja sagen wir mal: Racheakt. Ganz offensichtlich hat es das konservative Weltbild etwas zerrüttet – die Aufdeckung der pädophilen Skandale in den kirchlichen Institutionen. Wie passend nun, die völlig instinktlosen Reflexe gegenüber einem der Pädophilie nicht verdächtigten Königs.

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