Was bleibt ist der gesellschaftliche Diskurs

Was bleibt ist der gesellschaftliche Diskurs
Lügen und Repression schließen sich gegenseitig nicht aus. Insofern dürfte das Strafrecht wenig bewirken. Und auch die „Wahrheit“ hilft nicht alleine gegen die Lüge. Die Phantasmen sind gesellschaftlich bedingt. Karl Marx spricht daher auch von den „notwendigen Phantasmen“ (des bürgerlichen Subjekts). Phantasmen, die ob des Fetischcharakters der waren- resp. wertproduzierenden Wirtschaftsweise „unvermeidbar“, ja „notwendig“ sind. Vieles was uns als Wahrheit oder Lüge erscheint, ist nur der jeweils beschränkten Perspektive geschuldet – und den Interessen. Das was wir als offenkundige Lüge entlarven können, wären falsche Fakten – Fakes. Doch selbst hier streiten sich die Geister. Nehmen wir den Armuts- und Reichtumsbericht: je nach welcher statistischen Methode, oder auch wiederum ob welcher „Perspektive“ und Interessenlage, erkennen wir Fakten oder auch nicht. Was bleibt, ist der gesellschaftliche Diskurs und der Kampf um Ausgleich, resp. Unterordnung von Interessen – der „Klassenkampf“.

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