Sprachwitz und (kollektive) Intelligenz

Sprachwitz und (kollektive) Intelligenz
Und da kommen wir zum „Sprachwitz“. Also die Fähigkeit mit der Sprache richtig viel Unsinn zu treiben. Den anderen zu verwirren, ja zu täuschen. Grob gesagt, kann man sagen, dass das Potential einer Sprache diesbezüglich umso größer ist, als es in dieser Sprache für eine Sache, ein Ding, ein Thema… Wörter/Begriffe gibt. Begriffe, die auch anderes meinen (können), ja – müssen. Und wenn ich mich damit beschäftige, kommt mir immer wieder Hafiz in den Sinn, dessen listige Allegorien, also Spiel mit der Sprache, die Gemüter selbst nach 1000 Jahren nicht ruhen lassen. Und vermutlich ist ein solches Potential ein Indiz für die (kollektiv erworbene) hohe Intelligenz innerhalb eines Volkes, das diese Sprache beherrscht. Und das wiederum relativiert den IQ als Gradmesser derselbigen (die dann am Einzelnen gemessen werden soll) doch gewaltig.

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