„Die Permanenz der Kunst“ (Herbert Marcuse)

„Die Permanenz der Kunst“ (Herbert Marcuse)
Da fällt mir Herbert Marcuse mit folgendem Satz zu ein: „Die Kunst kämpft gegen die Verdinglichung, indem sie die versteinerten Menschen und Dinge zum Sprechen bringt – zum Singen, vielleicht auch zum Tanzen.“ (Die Permanenz der Kunst, Hanser Verlag, 2. Auflage 1978, Cover-Rückseite, vgl. auch Georg Kochs Rezension in: widerspruch.com/artikel/38-11-07.pdf). Also sein Plädoyer für eine Kunst, die allein schon dank ihrer besonderen Form die bestehende Gesellschaft zu überwinden sucht, also permanent revolutionär wirkt, auch und besonders in den Revolutionen selber. Sagt er doch weiter: „Das Vergessen vergangenen Leids und vergangenen Glücks erleichtert das Leben unter dem repressiven Realitätsprinzip; die Erinnerung will das Vergehen des Leids und die Ewigkeit der Lust – gegen das Realitätsprinzip. Ihr Wille ist ohnmächtig: das Glück selbst ist an Leid gebunden. Aber wenn die Erinnerung im Kampf für die Veränderung aufbewahrt ist, wird auch um eine noch immer in den Revolutionen unterdrückte Revolution gekämpft.“ (ebenda) (ebenda)

zeit.de/kultur/musik/2015-06/matthew-herbert-the-shakes-politischer-pop

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