Das provokatorische Kalkül

Das provokatorische Kalkül
Lassen wir uns nicht von der „Nibelungentreue“ der Deutschen gegenüber dem großen Bruder täuschen. Wer die deutsche Politik der letzten mindestens 100 Jahren analysiert, wird zweifelsohne erkennen, dass das deutsche Kapital immer auch eigenen Interessen verfolgt. Und auch wenn es so scheint, als ob es russisches Roulette spielt, also quasi mit Selbstmordgedanken schwanger geht, steckt dahinter ein provokatorisches Kalkül. Nicht das Kapital, sondern der Gegner, der eigentliche, die Lohnarbeit, soll in den Selbstmord getrieben werden. Nicht den Klassenkampf soll es führen, sondern den nationalen Kampf. Nur so sind auch die provokativen Akte der deutschen Geheimdienste zu verstehen, deren Doppelspiel mit dem rechtsradikalen Mob. Die NSU-Affäre und die NSA-Affäre sind daher in ihrem inneren Zusammenhang zu verstehen. Gleiches in der Außenpolitik, wo eine „ISIS“ die Drecksarbeit für die USA am Persischen Golf macht (vgl. mein: Eine Politik der Provokation und Reaktion“, vom 23.06.2014).

faz.net/aktuell/schaeuble-wirft-usa-in-spionageaffaere-dummheit-vor

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