Solange dieses chauvinistische Blut kocht, kommen die Völker nicht zu ihren Revolutionen

Solange dieses chauvinistische Blut kocht, kommen die Völker nicht zu ihren Revolutionen
Es überrascht mich schon, wie schnell sich die Dinge dann doch wiederholen. Zumindest in gewissen Kapriolen. Irgendwie sieht es so aus, als wolle man die im 1. und 2. Weltkrieg nicht erreichten Ziele endlich durchsetzen. Nur was sind die Ziele? Und wessen Ziele sind es? Ich versuchte sie schon 2011 zu beschreiben. Und das mit der Ukraine jetzt, ist eine wahrhaft satanische Kapriole. Die vom Westen unterstützten Nationalisten und Faschisten bedeuten aber nicht, dass Putin gar einen „gerechten Krieg“ führen würde, eine Neuauflage des „Vaterländischen Krieges“ sozusagen. Auch dann nicht, und schon gar nicht, wenn er sich in die Pose Stalins wirft. Eh ein Witz, dieser Popenknecht (und jetzt auch mit Botox aufgehübscht) mit bolschewistischer Attitüde. Die Ähnlichkeiten zum 1. Weltkrieg allerdings, sind unverkennbar. In imperialistischen Kriegen gibt es keine gerechte Sache, nur lauter Chauvinisten. Und solange dieses chauvinistische Blut kocht, kommen die Völker nicht zu ihren Revolutionen, so sehr sie sie verdient hätten. Und wenn doch, dann haben sie einen hohen Preis dafür zu zahlen, wie uns nicht zuletzt das Drama der bolschewistischen Revolution vor Augen geführt hat.

klausbaum.wordpress.com/2014/02/28/erfahrungsbericht-aus-der-ukraine

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