Die Gewalt und das erotische Thema

Die Gewalt und das erotische Thema
Die Übergangsdroge zur Pädophilie, und das wissen wir aus den Skandalen um die Odenwaldschule und anderen Institutionen von Kirche und Staat, ist die Gewalt. Seit tausenden von Jahren leben wir in Gesellschaften, die von Gewalt geprägt, ja mit Gewalt geschaffen wurden. Aber noch nie wurde Gewalt so offen verherrlicht, wie vielleicht seit 50-60 Jahren. Nach dem vorläufig letzten Weltereignis, wo sadistischer Gewalt auf einer offenen Bühne ausgelebt werden durfte. Doch die sadistische Gewalt, wie sie an der Odenwaldschule z.B. nicht nur von Pädagogen an Kindern, sondern auch unter den Kindern verübt wurde, verweisen auf die gesellschaftliche Funktion von Gewalt in der Gesellschaft. Es geht nicht nur um triebhafte Macht – und um Ohnmacht; es geht um reale Macht. Im Sexualleben wird das ausgelebt, mehr oder weniger als Spiel, was im realen Leben oft als Trauma erfahren wurde. Das „erotische Thema“ ist nur die Kehrseite. Das was wir hassen, hat dort eine magische Wirkung auf uns. Also thematisieren wir das!

faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/tv-fruehkritik-guenther-jauch-unsere-kinder

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde in Krise des Kapitals veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Einen Kommentar hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.