Joint Venture mit der Mafia?

Joint Venture mit der Mafia?
Wo sich Ausbeutungsverhältnisse wie in Kolumbien manifestieren, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Drogenmafia hinter herzieht. Schon beim Skandal um die Finanzierung des Nürburgrings kam heraus, dass die mexikanische Drogenmafia mit im Geschäft ist. Und Velten als Aushängeschild der brandenburgischen Fleischindustrie war schon anderweitig in Skandalen verwickelt. So wird dort kaum oder nichts gegen die Praktiken gewisser Großschlachter wie Wiesenhof zum Beispiel unternommen, wenn diese sich ihre Lohnsklaven über die rumänisch-bulgarische Organisierte Kriminalität akquirieren und verwalten lassen. Und auch Amazon hält sich einen Werkschutz, der von den Hells Angels gestellt sein könnte. Doch ob das jetzt gar ein Joint Venture von der kolumbianischen Drogenmafia hin zu rumänisch-bulgarischen Menschenhändler- und Zuhälterringe via den Lebensmitteldiscounter Aldi ist, das bleibt die spannende (klamme) Frage.

Eleganz ist Geschmacksache
@Sommer: Eleganz ist Geschmackssache, doch Verschwörung muss nicht immer Theorie sein. Was die Wiesenhof-Connection angeht, da können Sie googeln. Und Sie finden u.a. die ARD-Reportage hierzu. Was die mexikanische Mafia mit dem Nürburgring zu tun hat, das finden Sie bei Jürgen Roth. Zum Werkschutz bei Amazon gab es in jüngster Zeit etliche Reportagen, ähnliches übrigens zur Behandlung der Lohnsklaven der Fleischindustrie Deutschlands. Oder Sie machen es sich einfach und gehen gleich in meinen Blog – Herolds Weblog. Dort finden Sie die genannten Zusammenhänge verlinkt. Die einzige „Theorie“, die ich hier ins Netz gestellt habe, ist die bezüglich des möglichen Joint Ventures von Kolumbien, via Aldi zu Rumänien, oder Bulgarien. Oder nennen wir es einen Verdacht, dem, wie ich glaube, jetzt die Staatsanwaltschaft auch nachgeht. Vorausgesetzt, sie macht ihre Arbeit. Die Wahrheit übrigens ist keine Geschmackssache; um die zu finden, muss man an ihr ein echtes Interesse haben.

faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/rekordfund-in-berlin-aldi-filialen-mit-kokain-beliefert

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