Der Lauf der Dinge und die Dinge selber

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Der Lauf der Dinge und die Dinge selber
Konservative tun sich schwer mit dem Unterschied zwischen dem Lauf der Dinge und den Dingen selber. Der Niedergang der Nationalstaaten ist Lauf der Dinge. Vermeidbar wäre vielleicht die Zersetzung dieser Nationalstaaten gerade durch jene Kräfte, die sich den Nationalismus so höchstselbst auf die Fahnen schreiben. Doch genau das demonstriert die historische Kontingenz. Frau Thatcher mag gewusst haben, dass nur die nationale Industrie den Nationalstaat macht. Aber konnte sie auch ahnen, dass es gerade infolge ihrer Politik keine britischen Banken mehr gibt? Auch die Deutsche Bank ist ja alles andere als eine deutsche Bank, wie Altkanzler Schmidt das mal höchstpersönlich bedauernd feststellte – in der ZEIT. Auch der Niedergang des britischen Empire dürfte unvermeidbar gewesen sein, trotz der zweien gewonnenen Weltkriege. Und dass ausgerechnet deren promintenter Verlierer, das Deutsche Reich, sich nun wie ein Gewinner präsentiert, das mag wie böse Ironie daherkommen, doch maskiert diese einen bösen Ausgang.

faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/cameron-will-eu-referendum-gruss-von-der-insel

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