Die Mutter aller Verbrechen – das Pandamienarrativ

Ich frage mich bei der Lektüre solcher Berichte (siehe: Armut auf der Balearen-Insel Mallorcas schlimmes Jahr) immer wieder, was die, die sowas schreiben, sich eigentlich denken?! Denken sie überhaupt etwas? Oder sind sie die Roboter ihrer Branche? Merken sie wirklich nicht, wie monströs es ist, derart distanziert über ein Verbrechen zu berichten, an dem man selbst beteiligt ist? Hier geht es doch nicht um ein Tsunami! Nicht die Pandemie schafft diese Opfer, sondern das ob der Hilfe der Medien so skrupellos durchgesetzte Pandamienarrativ. Eines Narrativs, das eine gigantische Finanzkrise zu verschleiern hat. Im dem irren Wahn, auf der Welle dieser Krise reitend, nochmal eine neue bürgerliche Ära einleiten zu können. Den Kapitalismus noch einmal über die Zeit zu retten. Ein Verbrechen ob eines Verbrechens. Ob des Verbrechens der Behauptung, dass der Kapitalismus „alternativlos“ sei. Ja, alle Leute, die daran profitieren, aber auch die, die das Wissen über die ökonomischen Zusammenhänge haben, haben könnten, bzw. müssten, und das sind nicht wenige unter den Journalisten, nehmen Teil an diesem Verbrechen. Sind Verbrecher. Sind Schuldige. Und dafür gibt es weder eine Entschuldigung noch ein Verzeihen. Wie sollte man auch ein solch gigantisches Verbrechen entschuldigen. Es werden diesmal nicht Millionen, sondern Milliarden Menschen Opfer sein. Hungeropfer – Verhungerte. Nein, nicht Opfer des „Virus“, sondern dieser „Mutter aller Verbrechen“. Ja, das Narrativ Saddam Husseins kommt mir da nicht von ungefähr in den Sinn, mit seinem „Mutter aller Kriege“. Denn in diesem damals schon völlig wahnsinnig anmutenden Krieg gegen ein unschuldiges Volk, war vielleicht schon der Keim gelegt. Sollte doch auch dieser Krieg, dem Narrativ eines Terroranschlages auf die Twin-Towers folgend, das Platzen einer gigantischen Finanzblase verhindern, oder verschleiern. Verschleiert wurde sie, durch den „War on Terror“. Doch verhindert nicht. Ganz im Gegenteil: Wir haben seitdem die Krise „in Progress“, wie wohl jetzt auch den „Krieg“. Einen womöglich neuen 100-jährigen Krieg. Wenn nicht jahrtausenden (vgl.Die Allegorie auf die dunklen Jahrhunderte). Wobei Krise und Krieg sich wechselseitig bedingen wie zu verschleiern haben. Kann es wirklich sein, dass Journalisten von diesen Dingen nichts verstehen? Unwissende sind? Ich glaub es nicht.
Siehe auch: https://www.facebook.com/herold.binsack/posts/10224641452486184
https://www.facebook.com/herold.binsack/posts/10224633751053653

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde in Arbeit und Kapital, Krise des Kapitals veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Einen Kommentar hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.