Die hinterhältigste und feigste „Bürgerkriegswaffe“

Den zweiten Beitrag, den ich als Antwort auf eine Provokation eines Lesers nachgereicht habe, hat die FAZ nicht freigeschaltet. War zu erwarten. Alleine schon wegen der Anspielung auf den inszenierten Terror.

Die hinterhältigste und feigste „Bürgerkriegswaffe“
Am 03. Nov. 2013 schrieb ich angesichts der Todesdrohungen gegenüber Snowden (Fatwa über Snowden): „Quasi eine Art Fatwa über Snowden. Was braucht es noch um den Verlust der Demokratie in den USA zu demonstrieren? Um die Installation eines terroristischen Regimes zu beweisen? Ob wir das Faschismus nennen, oder die Diktatur eines mit den Sicherheitsdiensten eng verbandelten Präsidenten, das bleibt sich irgendwie gleich. Ja, es bleibt sich sogar gleich, ob der Präsident dabei die Macht hat, oder die NSA, oder eine andere subalterne Bürokratie.“ Und an anderer Stelle schrieb ich, dass die Drohne eine Bürgerkriegswaffe ist (1.10.2015/Bürgerkriegswaffe). Nun, diesbezüglich wohl zugleich die hinterhältigste und feigste Waffe aller Zeiten.

Die USA machen das eleganter
Ja, Herr Weser, da gibt es noch Unterschiede. Erdogan schickt noch ganz konservativ seine Killer-Agenten, wie zuletzt, anlässlich der Ermordung der 3 Kurden in Paris (was sehr schnell damals der PKK in die Schuhe geschoben werden sollte, aber mittlerweile als Aktion des MIT entlarvt ist, vgl. meinen Beitrag: Zündeln in Richtung Islamismus-Antiislamismus, vom 08.01.2015 ), kurz vor dem Anschlag auf Charlie Hebdo übrigens. Die USA machen das eleganter. Im Übrigen habe ich, wie ich finde, genügend differenziert. Es ist eine Art schleichender Faschismus. Jürgen Roth nennt das den „Stillen Putsch“.

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