Jesuitisch-scholastische Rechtfertigung des Gehorsams

Jesuitisch-scholastische Rechtfertigung des Gehorsams
Das ist die raffinierteste (und zugleich dümmste, da durchschaubarste) Art die deutsche „Doppelmoral“, sprich: Doppelpolitik/Doppeltaktik, in Wirtschaft und Politik, in Geschichte und Gegenwart (und offenbar auch für die Zukunft) zu rechtfertigen, und zugleich deren Kritik. Sprich: Ein Musterbeispiel also für eben genau diese Doppelmoral. Für diesen Beitrag müssen wir diesem Herrn dankbar sein. Denn er scheint nicht nur dem Untertanengeist eines deutschen Philisters angepasst, sondern gibt uns mit einem Schlag einen Einblick in die Verfassung eines Geistes, der dem „Weltgeist“ den Rang abzulaufen droht. Doch nicht dem Genie eines Hegel folgen wir da in seinen kühnen dialektischen Abstraktionen hin zu eben jenem befreiten Geist, sondern der jesuitisch-scholastischen Rechtfertigung des kruden Gehorsams. Es ist der Geist einer Klasse, die an ihrem Ende angekommen, vor keiner Dummheit mehr Angst zu haben scheint. Denn diese Dummheit ist so Programm wie „alternativlos“.

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