Die gegenderte Semantik und die Krise der kapitalistischen Produktionsweise

Die gegenderte Semantik und die Krise der kapitalistischen Produktionsweise
Der Kapitalismus scheint nur auf symbolische Weise der Huldigung des sozialen wie habituellen Fortschritts zu frönen, parallel darin der Anbetung des schönen Geschlechts am feudalen Hofe. Nur leere Schmeicheleien. Krämerseelen sind meist männlich; und so ist es auch mit der „ökonomischen Produktionsweise“ bestellt. Doch Scherz beiseite: das Subjekt ist der Mann, sagt uns Roswitha Scholz. Und der Tatsache der Überalterung der zumeist männlichen „Produzenten“ wird nun das Weib in das smarte Kostüm eines Subjekts gezwängt. Auch will der Geist nicht mehr Muskelkraft den Produktionsprozess vorantreiben. Die gegenderte Semantik spiegelt die Krise des Subjekts, welche wiederum selber die Krise der kapitalistischen Produktionsweise verkörpert, wider. Echte Gleichstellung zwischen Mann und Frau kann es nicht geben, solange die Produktionsmitteln, und damit auch die Reproduktionsmitteln, sprich die Frau für die Kinderaufzucht, in privater Hand sind.

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