Die Symbiose zwischen einer überforderten Behörde und den überforderten Hilfeempfängern

Die Symbiose zwischen einer überforderten Behörde und den überforderten Hilfeempfängern
Für mich klingt das so ähnlich wie mit der Leistungszulage im Öffentlichen Dienst. Ich habe mich von Beginn an dagegen ausgesprochen, da ich der Meinung bin, dass das nur die bereits längst verwilderten Strukturen im Öffentlichen Dienst (verwildert auch, da sich plötzlich gewisse Leitungskräfte wie private Topmanager zu gerieren suchen, doch eben genau diese Kräfte nach dem Peterprinzip nach oben befördert wurden und das die Mitarbeiter zusätzlich belastet und entnervt) noch weiter verwildern hilft. Und die Jobcenter sind Teil dieses Öffentlichen Dienstes und leiden besonders unter eben diesen Strukturen. Bisher habe ich nicht beobachten können, dass die solchermaßen völlig entnervten und überforderten Mitarbeiter dort bereit wären über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus zu arbeiten, was aber dieses Projekt voraussetzte. Im Gegenteil: wenn ein Mitarbeiter ein halbes Jahr krank ist, kommt es nicht selten vor, dass ein Hilfeempfänger eben solange auf sein Geld warten muss.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsmarktreform-das-ende-der-ein-euro-jobs

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