Der Bundespräsident lässt grüßen

Der Bundespräsident lässt grüßen
Rein nach Leistung wurde so besehen noch nie befördert. Es wird Loyalität begünstigt. Nicht gegenüber der Dienststelle, zu dieser ist man eh verpflichtet. Und wer kennt nicht das „Peterprinzip“? Denn nur die Unfähigkeit macht wirklich loyal. Auch dass nach Parteibuch befördert wird, das ist so neu nicht. Nur schien man wenigstens formal die Regeln einzuhalten. Die Posten müssen ausgeschrieben werden. Aber wer hindert eine Dienststelle daran, zumal sie sich zuvor der Loyalität der Personalvertretung versichert hat (im Übrigen auch durch regelmäßige Beförderungen der Personalratsvertreter – der jeweils loyalsten – an allen anderen vorbei), eine Ausschreibung so zu verfassen, bzw. eine Bewerbung so zu besprechen, dass der Wunschkandidat zum Zuge kommt. So schließlich wird der bürgerliche Staatsapparat im Innern auch latent korrupt gehalten. Es schafft nicht nur einen Kader, sondern eben auch (politischen) Beamten, der sich für den Staat persönlich hält. Der Bundespräsident lässt grüßen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/guenstlingswirtschaft-in-ministerien-die-karriere-der-partei-beamten-04-02-12

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