Wozu die Worte eines Ackermann gut sind

Wozu die Worte eines Ackermann gut sind
War es nicht Ackermann, der vor nicht all zu langer Zeit erklärte, dass er nicht glaubt, dass Griechenland die Schulden zurückzahle? Und nun warnt er vor der Gefahr des Auseinanderbrechens der Eurozone bei einer Pleite Griechenlands? Übersetzt heißt das wohl nur eines: die Steuerzahler sollen Griechenland retten, denn damit retten sie die Eurozone. Was er nicht sagt, ist, dass nur so die Banken („Der Kapitalismus“?) zu retten sind. Und was er uns vermutlich auch nicht sagt, ist, wie viel Millionen er schon von den seinigen in Grundbesitz oder Immobilien investiert hat, statt in Euros oder gar Deutsche Bank Aktien. Und der Magie seiner mahnenden Worte so wenig vertrauend wie vermutlich längst auch dem Euro, hat er sich (die Deutsche Bank!) von einem Großteil der griechischen Staatsanleihen getrennt. Und dies entgegen dem Versprechen an die Bundesregierung diese zu halten. Als Anteil der privaten Gläubiger an der Griechenlandrettung, sozusagen. Woran exakt zu erkennen wäre, wozu die Worte eines Ackermann gut sind.

faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/euro-krise-ackermann-warnt-vor-insolvenz-griechenlands-06-02-12

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Ein Trackback

  • Von Der unerkannte Borderliner am 31. Dezember 2013 um 15:05 Uhr veröffentlicht

    […] Skrupellosigkeit mag nicht „grundsätzlich“, also vom ethischen Standpunkt her (auch Herr Ackermann dürfte sich für einen Kantianer halten!), honoriert werden. Doch im Erfolgsfalle wohl eher schon. […]

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