Aus dem Märchenbuch des Kapitals

Aus dem Märchenbuch des Kapitals
Ein ketzerischer Vorschlag am Rande: Wie wärs mit einer Stiftung, geschaffen aus solchen Geldern, zugunsten der Armen, denen also, die sich die Wurst auf dem Brot schon lange nicht mehr leisten können? Lösen würde das nichts, doch wenigstens lindern. Im Zeitalter des Monopolkapitalismus‘ sind solche Absprachen systembedingt. Und das nicht nur, weil ein paar Große den Markt beherrschen, was sie definitiv tun, nein: weil das Marktversagen systemisch ist. Die Idealvorstellung der Politischen Ökonomie des Kapitals kommt längst wie aus einem Märchenbuch. Jeder weiß das. Doch die Gründe dafür werden strikt weggeblendet. Der „tendenzielle Fall der Profitrate“ (Karl Marx) treibt das Kapital vor sich her und damit die Monopolisierung weiter voran. Das Privateigentum an Produktionsmitteln wird zur Farce, wenn wenige Akteure mehr Macht haben als ganze Staaten. Der Sozialismus ist dann kein Schreckgespenst mehr, denn die Enteignung der Enteigner findet längst auf höchstem Niveau statt.

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