Die Verfolger von Minderheiten machen sich zur verfolgten Minderheit

Die Verfolger von Minderheiten machen sich zur verfolgten Minderheit
Dresden, die Hauptstadt des Bundeslandes, das da von einem Skandal in den anderen hinüberwuchert (ich sage nur: „Sachsensumpf“!), leistet sich hier eine politische Kultur, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Die erklärten Feinde der Demokratie, Leute die zu Rassenhass aufrufen und vor Stigmatisierung und Verfolgung von Minderheiten nicht zurückschrecken, lassen sich hier als verfolgte Minderheit feiern. Und dabei hat ihr der Landtag jetzt wieder mal geholfen. Ich weiß nicht, ob sie jetzt wirklich Prügel bezogen hätten, von den angeblich „40 gewaltbereiten Linken“; für mich klingt das nach einer gezielten Provokation der Rechten. Sie wollten sich in den Landtag zurückziehen, erklärten sie, was natürlich auf der Seite der Linken die Warnsignale aufleuchten ließ. Nazis im Dresdner Landtag, das wollten sie vermutlich auf jeden Fall als fatales und somit zu verhinderndes Signal gesehen haben. Doch vielleicht war das ein Fehler. Ich hätte sie ziehen lassen, da wo es sie hinzieht – in den Sumpf.

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