Die Klassengesellschaft wollten sie doch beschreiben!

Die Klassengesellschaft wollten sie doch beschreiben!
Die Klassengesellschaft ist das Problem. Doch sie haben sie nicht beschrieben. Sie haben den Habitus der oberen Gesellschaft beschrieben und ernten nun den Spott der Kritiker – nicht nur aus dem konservativen Lager. Richtig wäre zu schlussfolgern, dass die beschriebenen Bildungsunterschiede die Klassengesellschaft vertiefen, sie fortzusetzen helfen. Und auch wenn es richtig ist, das „Staatsversagen“ – was sie dezidiert so nicht formuliert haben – zu brandmarken, wäre es richtiger zu formulieren, dass der Kampf an der Bildungsfront Klassenkampf ist. „Von oben“, wie es bisher scheint. Das heißt, dass der Staat nicht nur nichts für die „bildungsferneren Schichten“ tut, sondern ganz im Gegenteil: er vertritt die Klasseninteressen der Herrschenden genau dort. An der Verschleppungstaktik der inklusiven Beschulung ließe sich das beweisen. Denn die herrschende Klasse ahnt, dass Inklusion die Klassenstrukturen gefährdet.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-und-reichtum/die-neue-klassengesellschaft-gleiche-chancen

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  • Von Die Armut ist nicht systemwidrig, sondern systembedingt am 21. August 2013 um 10:49 Uhr veröffentlicht

    […] -, sondern systembedingt. Es ist mehr als nur eine Anekdote, festzustellen, dass der Reichtum der Einen, die Armut der Anderen bedingt. Kapitalismus strebt immer nach der wohlfeilsten Ausbeutung von […]

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