Inszenierte Paranoia

Inszenierte Paranoia
Was auffällt, ist diese Kriegersprache. Es geht wohl darum, dem amerikanischen Volk zu suggerieren, dass die USA sich gegen den Rest der Welt im Kriegszustand befinde. Und dabei hat es keine Freunde. Was sogar stimmt. Auch Kollaborateure sind eigentlich Feinde. Wie uns die Geschichte der Klassenkämpfe aber lehrt, geht es dabei mehr um die „innere Sicherheit“ als um die äußere. Das eigene Volk ist das gegnerische Subjekt. Die „200 Familien“, die Amerika regieren, scheinen der Panik zu verfallen. Auch wenn die Paranoia inszeniert daher kommt, hat sie doch darin ihre realen Wurzeln. Das amerikanische Volk muss jetzt sehr wachsam sein.

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2 Trackbacks

  • Von Es lockt der neue Reichtum der ehemaligen Kolonien am 16. Juli 2013 um 22:56 Uhr veröffentlicht

    […] dass es zukünftig von Lateinamerika mehr abhängt als gegenwärtig noch von Europa, bzw. den USA. Eine sehr realistische, wenn auch wenig schmeichelhafte Selbsteinschätzung dieser ehemaligen […]

  • Von Die Paranoia scheint gerechtfertigt am 30. Oktober 2013 um 10:55 Uhr veröffentlicht

    […] Teil dieser Hegemonialherrschaft. Und eine solche Herrschaft wird von Feinden umzingelt sein. Die Paranoia scheint […]

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