Gefährlicher Bumerang

Gefährlicher Bumerang
Warum baut dann der Bereich Arbeitslosengeld I aus? In Frankfurt/Main muss die Arbeitslosengeld II-Abteilung in der Fischerfeldstraße dem Arbeitslosengeld I weichen. Die Wahrheit wird sein, dass man mit neuen Massenarbeitslosen und Kurzarbeitern in Bälde rechnet. Tausende von Investmentbankern werden abgewickelt und von der Autoindustrie geht erneut ein Tsunami aus. Der Arbeitsmarkt spaltet sich lediglich weiter auf. Es fehlen wohl Fachkräfte, doch ob der Unmöglichkeit, bzw. des Unwillens diese dem Arbeitslosenheer zu entnehmen wird uns die Massenarbeitslosigkeit nicht verlassen. Im Gegenteil: Die Massen an Arbeitslosen aus den Krisenregionen dieser Welt, die jetzt verstärkt angeworben werden, belassen die Arbeitskräfte gleich wo auf der Welt und gleich wie qualifiziert, wohlfeil erwerbbar und damit auch Massenarbeitslosigkeit bezahlbar. Soll der Lebensstandard der Arbeitslosen – gem. der Hartz-IV-Doktrin – doch stets unter dem dieser Erwerbstätigen liegen. Ein auch für die Erwerbstätigen gefährlicher Bumerang.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bundesagentur-fuer-arbeit-vermittler-ohne-arbeitslose

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  • Von Das eigentliche Geheimnis des Exportwunderlandes Deutschland am 17. März 2013 um 21:34 Uhr veröffentlicht

    […] dort Bruttostundenlöhne weit unter dem Existenzminimum zugemutet werden, welche dann die Hartz-IV-Verwaltung auf das Niveau eines „Sozialhilfeempfängers“ – allerdings missgünstig – aufstockt. Und […]

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