„Das Raubtier“ ist der Markt

„Das Raubtier“ ist der Markt
Es scheint die Ironie im Nachklang zu einer bestimmten Epoche in der bundesdeutschen Geschichte zu sein, nämlich, dass der vormals für (eher rechte) sozialliberale Politik stehende Ex-Kanzler Helmut Schmidt, auf nunmehr quasi „linker“ („sozialistischer“) Rhetorik schwimmend, den Liberalen kritisiert. Allerdings einen, welcher nie ein Bundesdeutscher war. Gauck ist ein Liberaler, sogar ein klassischer wie es scheint. Hobbes „Leviathan“ – „Raubtier“ – im Munde führend. Dem es, wie dem Liberalen ganz generell, um die Begründung des Staates – eines Bürgers „starken Staates“ – geht. Darin wohl auch dem Treppenwitz aufsitzend. War es nicht eine DDR, die eines „Proletarier“ Staat mit preußischer Tradition gar zu verbinden suchte, somit den wahrhaft „starken Staat“, den quasi „absolutistischen“, schuf? Irgendwie scheint es mir, dass da zwei wissen, worüber sie reden. Denn eigentlich reden sie gegen sich selbst. Doch das „Raubtier“, das sie nicht benennen, ist der Markt, damals dort, wie natürlich hier.

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Ein Trackback

  • Von Ist das jetzt gut oder böse? am 28. Januar 2014 um 16:00 Uhr veröffentlicht

    […] auf die Frage nach dem „Guten“ der USA zu geben bereit ist? Und wer oder was sollte noch den Menschen gegen des Menschen Wolf schützen, wo doch anscheinend alle Wölfe sind – oder gute Menschen? So inszeniert dieser […]

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