Hält uns die Bourgeoisie zum Narren?

Hält uns die Bourgeoisie zum Narren?
Nicht immer wird es dem (Wahl-)Volk so leicht gemacht, die „beste aller Regierungsformen“ – die bürgerliche Demokratie – so zu sehen, wie sie, bzw. was sie, wirklich ist – eine Seifenoper. Und es dürfte kein Zufall sein, dass der farbloseste aller Politiker (ihn zum Präsidenten zu küren, war schon eine Geschmacklosigkeit sondergleichen) hierbei die Hauptrolle spielt. Die Frage, die ich mir aber so langsam stelle, nach RauKöhler, aber auch nach Guttenberg, ist die nach dem guten, bzw. eigentlich schlechten, Geschmack der Bourgeoisie dabei. Liebt sie gar die Seifenoper? Oder kann sie nicht anders? Ist das Kaderproblem in Wahrheit schon Ausdruck eines irreparablen Systemschadens. Selbst der Beste müsste versagen?! Oder, und das wäre jetzt wirklich die verrückteste aller Optionen: Ist diese Staatskrise in Folge gar gewollt? Soll uns das von Wichtigerem ablenken? Und was wäre dies? Hält uns also die Bourgeoisie zum Narren?

faz.net/aktuell/politik/inland/wulff-und-die-presse-der-endgueltige-bruch-02.01.2012

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