Der „Vertrag“ mit Goldman-Sachs

Der „Vertrag“ mit Goldman-Sachs
Nicht Jain allein ist der Schuldige, sondern wenn schon, dann der ganze Vorstand der Deutschen Bank, und vielleicht auch die Führung des Aufsichtsrates. Und das schon zu Zeiten von Ackermann. Unter seiner Führung hat die Deutsche Bank, als Juniorpartner von Goldman-Sachs, die hier beschriebenen Raubzüge begonnen. Vermutlich war das der Vertrag, den die Deutsche Bank, nach der Ermordung Herrhausens, mit Goldman-Sachs eingegangen ist. Was im Übrigen immer wieder die Frage aufwirft, warum kein Staatsanwalt sich für diesen Mord mehr interessiert, wo doch selbst Ackermann einen Hinweis auf die Täter gegeben hat? Herrhausen stand für eine großdeutsche Lösung. Hätte er sich durchgesetzt, wäre die Deutsche Bank nicht Juniorpartner von Goldman-Sachs geworden, sondern dessen Erbe womöglich. Nicht nur diese Skandale, sondern die ganze Geschichte Deutschlands, um die Wiedervereinigung, müssen im Lichte dieses Mordes und des damit einhergegangenen Paradigmenwechsels in der Politik dieser Bank gesehen werden.

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In Krise des Kapitals veröffentlicht | 2 Antworten