Eitle Bocksprünge der Gerontokraten

Eitle Bocksprünge der Gerontokraten
Vor nicht allzu langer Zeit schrieb ich in einem Leserbrief an diese Zeitung: „Auch wenn es zutreffen mag, dass hier junge Krieger in die Schlacht gegen die Bevormundung einer Gerontokratie ziehen, so gilt doch, und dies wenigstens seit dem trojanischen Krieg, dass diese jungen Leute für die Ziele und Interessen dieser Gerontokraten sterben. („Doch sterben sie für die Gerontokraten“, zu: Zeit der Krieger, 24.2.15 http://blog.herold-binsack.eu/2015/02/doch-sterben-sie-fuer-die-gerontokraten/). Der aktuelle Händel in Bayern wird den Landfrieden wohl nicht gleich brechen, obwohl die Bayern, katholisch-zänkisch, wie sie meist sind, schon dazu neigen, den Tod als den einzig möglichen Frieden anzusehen (ich komme aus einer bayrischen Provinz, da werden die Gräber besser gepflegt als der eigene Vorgarten). Doch diese „Granden“, ich nenne sie jetzt Gerontokraten, gefallen sich in ihren eitlen Bocksprüngen und zerstören nicht selten der Jungen Blüten.

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