Kriege und der Wille zur Vernichtung

Kriege und der Wille zur Vernichtung
Die Behandlung des Völkermordes an den Armeniern ist Teil der Aufarbeitung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kontext beider Weltkriege. In diesem Zusammenhang ist die Rolle Deutschlands eh mehr als nur „unterlassene Hilfeleistung“. Und dies nicht erst ob Hitlers nachträglicher „Würdigung“ dieses Verbrechens als Vorbild für den dann von ihm angeordneten Holocaust. Was es vielmehr nämlich zeigt, nämlich über das Verbrechen der Türken und der Deutschen hinaus, wobei das letztere Verbrechen an Gemeinheit und Perfidie durch nichts in der Geschichte zu überbieten geht, dass solche Weltkriege all Schleusen zur Niederträchtigkeit öffnen. Solche Verbrechen zu ächten, beinhaltet daher letztlich Kriege zu ächten. Selbst in den „kleineren“ Kriegen offenbart sich längst ein Vernichtungspotential, ja einen Willen zur Vernichtung, welches den Völkermord „notwendig“ beinhaltet. Und Beweise dafür bedarf es eigentlich gar nicht mehr.

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