Der Klassenkampf der Zukunft

Der Klassenkampf der Zukunft
Die Erwerbsbiographien selbst derer, die heute Durchschnittseinkommen erzielen, führen nach gängigem Rentenmodell nur noch zu Armutsrenten. Das ist unleugbar. Aus demselben Grund reicht es auch nicht für eine zusätzliche Altersabsicherung. Wenn Jung und Alt nicht gegeneinander ausgespielt werden soll, muss der Tatsache, dass Lohnarbeit tendenziell obsolet wird, ganz anders Rechnung getragen werden. Wo jeder Produktivitätsfortschritt zu Massenentlassungen führt, wird es nötig, dass ein Teil der Produktivitätszuwächse (welche ja nichts anderes sind als „Entlassungsproduktivität“) den Rentenkassen zugutekommen. Wo Maschinen die Lohnarbeit ersetzen (vgl. mein: „Mit oder ohne Bargeld, der Wert verfällt“, 29.03.2016), müssen diese Maschinen auch zur Rentenfinanzierung „herangezogen“ werden. Und dafür muss sich Jung und Alt gemeinsam einsetzen. Das ist der „Klassenkampf“ der Zukunft.

faz.net/aktuell/wirtschaft/was-wird-aus-der-rente/rentendebatte-die-spd-will-den-generationenkonflikt-anheizen

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