Der wichtigste Akt für den Weltfrieden

Der wichtigste Akt für den Weltfrieden
Ersetzen wir das Wort Gerechtigkeit durch „Akzeptanz“, dann kommen wir vielleicht der Thematik näher. Denn um Gerechtigkeit geht es doch nicht wirklich, sondern darum, inwieweit eine Gesellschaft sozial befriedet ist oder eben nicht. Und in diesem Zusammenhang geht es um die Frage, was das den Herrschenden/Reichen (ich setze das jetzt mal synonym, herrschend und reich, auch wenn es nicht ganz stimmt) kosten darf? So wie es aussieht, wollen die Herrschenden/die Reichen die Kosten des sozialen Friedens nicht mehr tragen und verlagern diese daher entweder nach unten (also auf die, die eigentlich befriedet werden sollen), oder nach außen (die Ärmsten der Armen, nämlich die Rohstoff- und Billigarbeitskräftelieferanten). Und so ist deutlich zu erkennen: Wo der innere Frieden gestört ist, ist der äußere Unfrieden nicht weit. Die Reichen mit höheren Steuern zu belasten, wäre also der wichtigste Akt für den Weltfrieden. Und das sollte uns doch was kosten dürfen, oder etwa nicht?

faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/ungleichheit-ist-nicht-gleich-umverteilung-steuererhoehung

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