Richtige Zahlen – Falsches Bild

Richtige Zahlen – Falsches Bild
Der Anteil der ärmsten 25 Prozent der Bevölkerung an den verfügbaren Einkommen ist deshalb in den vergangenen 20 Jahren annähernd stabil geblieben.“ Aha: Doch wenn z.B. den Hartz-IV-Empfängern konstant seit Jahren die Übernahme der realen Unterkunfts- wie Energiekosten verweigert werden, ob der Deckelung durch die sog. ortsübliche Miete und willkürlichen „Warenkörben“, seit der sog. Reform der Sozialgesetze, sprich: „Hartz-IV“, dann sind diese Haushalte gezwungen, mehr auszugeben als sie einnehmen. Die Zunahme der Verschuldungen, meist im privaten Umfeld, aber auch bei Vermietern und Energieunternehmen (Bankkredite fallen regelmäßig aus), würde dies dokumentieren, nähme man sie zur Kenntnis. Hinzu kommt, dass die realen Preissteigerungen in diesen Einkommenssegmenten höher sind, als die Statistik dies im Durchschnitt errechnet. Auch die Lebensmittelpreise für die „Massenernährung“ belasten solche Haushalte vergleichsweise höher. Trotz richtiger Zahlen also – ein falsches Bild.

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