Die „Neue Weltordnung“ und die Antinomie der „freien Kapitalbewegung“

Die „Neue Weltordnung“ und die Antinomie der „freien Kapitalbewegung“
Jetzt geht es nur noch darum, das ganze Ausmaß der Katastrophe zu verschleiern, und natürlich: gegen gewisse unliebsame Folgen vorzugehen – die Flüchtlinge. Welche Rolle der Kampf gegen die Taliban überhaupt noch spielt, scheint völlig ungewiss. Schließlich sind die Taliban Sunniten. Und das ist – aus der Perspektive der Nato/des Westens – das „kleinere Übel“, wie es scheint. Was auch immer die „Neue Weltordnung“ ist, die da durchgesetzt werden soll, so versetzt sie die Welt in gewohnte Unordnung. Der sog. „War on Terror“ hat ja nicht nur gewisse nationalistische Bewegungen in der 3. Welt neu befördert, Stichwort: Arabellion, nicht nur als islamistische Verirrung, sondern auch den Nationalismus im „Alten Europa“. Nichts Neues im Westen also, außer einer als neu verkauften Ideologie, die schon zu Beginn ihrer Entstehung als Antinomie zu erkennen war. Die freie Kapitalbewegung setzt ihre Begrenzung voraus – den bürgerlichen Nationalstaat. Und genau dieser scheint im Untergang begriffen.

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