Zwischenimperialistischer Konflikt

Zwischenimperialistischer Konflikt
Ich habe es mehrfach kommentiert (u.a.: „Ist dem griechischen Volk das eigentlich bekannt?“) und auch in Blogs („Griechenland, das Öl und die taktische Frage“, 27.9.2011) besprochen: Griechenland schwimmt auf hochwertigem Öl und Gas. Doch niemand scheint darüber sprechen zu wollen. So allmählich aber scheint die Wahrheit durch all das Gezeter hindurch. Man spricht wieder davon, wenn auch in Nebensätzen. U.a. deutete es „Die Zeit“ an. Der Schäuble-Fonds hätte dann wohl auch Zugriff eben auf dieses Öl und Gas! Das sei aber wieder vom Tisch, hört man jetzt wieder. Ich denke, der Konflikt, der da (stellvertretend) zwischen deutschen und us-amerikanischen Ökonomen ausgefochten wird, dreht sich weniger um Keynes oder nicht, sondern um Europa oder USA. Wer bekommt das Öl, wer bekommt das Gas, bzw.: soll es überhaupt auf den Markt? Und genau das macht den Konflikt so gefährlich, macht ihn zu einem zwischenimperialistischen – und weist im Übrigen auch auf den Grund des NSA-Spähskandals.

Kein Gespenst
So soll es wohl aussehen, Herr Eckstein. Doch der Streit zwischen der Türkei und Griechenland wird nicht um ein Gespenst geführt. Gespenstisch ist nur die Tatsache, dass das Thema nicht offen diskutiert wird. Doch „Die Welt“ brachte es unter dem Titel: „Griechenlands Rohstoff-Gier provoziert die Türkei“ (08.03.13) wieder mal an die Öffentlichkeit. Höchstens über die Menge kann also spekuliert werden. In diesem Artikel ist von 100 Milliarden die Rede.

faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/oekonomen-warnen-athen-ist-nicht-aus-dem-schneider

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