Die Instrumentalisierung der Whistleblower

Die Instrumentalisierung der Whistleblower
Wer insbesondere die Veröffentlichungen Snowdens studiert hat, kommt um eine Erkenntnis nicht umhin: es ist gängige Praxis der Geheimdienste, erschnüffelte Dokumente nicht zur Verfolgung der Observierten zu verwenden, sondern diese manipulativ gegen diese (und im Interesse eigener Ziele) wiederum rückwirkend einzusetzen. Gleich wer auch immer für diesen Leak verantwortlich ist, es dürfte der NSA/dem BND (man sollte zukünftig da eigentlich keine Unterscheidung mehr machen) eine willkommene Möglichkeit gewesen sein, um der völligen Enttarnung vorzugreifen, und nun die veröffentlichten Dokumente mit dem Ziel zu nutzen, sich völlig legal abzuschotten. Gleich welche Veröffentlichungen dann immer auch erscheinen, sie würden sich dann hinter einer Mauer des Schweigens immunisiert haben. Dass sie so dem kafkaschen Überwachungsstaat noch einmal einen drauf setzen, wird dem Kalkül untergeordnet, die „Whistleblower“ instrumentalisieren zu können!

faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-ueber-den-nsa-ausschuss-willkuer-und-vertrauenskrise

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