Jeder scheint besorgt zu sein, um das bisschen, was man ihm noch erlaubt zu sagen

Jeder scheint besorgt zu sein, um das bisschen, was man ihm noch erlaubt zu sagen
Nur bekomme ich halt auch meine Zweifel, wenn ich zu bestimmten Vorgängen sowohl in der FAZ wie auch der Süddeutschen und (z.B.) den Nürnberger Nachrichten EIN UND DENSELBEN Text vorgesetzt bekomme.“ Richtig, Kurzweil. Und das gilt auch in Puncto Zensur. Wenn ich ein und denselben Text als Kommentar gleich in mehreren Medien zensiert, bzw. geblockt bekomme, wie diesen zum Beispiel:
Ein und derselbe V-Mann in unvereinbaren Milieus!?
Verdächtig auch der Einsatz von V-Männern in eigentlich unvereinbaren Milieus. So wäre zum Beispiel die türkische islamistische Szene auch mit der türkischen rechtsradikalen Szene in „Aktionseinheit“ zu beobachten, wenn sie sich nicht in der Drogenszene als Konkurrenten gegenüber stehen, doch wohl eher weniger mit der deutschen. Dass der V-Mann „T“ offenbar in der deutschen rechtsradikalen Szene als auch in der eher nicht so deutschen „islamistischen“ eingesetzt wird, ist ein weiteres Indiz dafür, wie diese beiden Szenen von Staats- und Verfassungsschutz, wie auch von BND und MAD, gegeneinander so ausgespielt wie miteinander instrumentalisiert werden. Und so bleibt es nachwievor merkwürdig, wie ein und derselbe Akteur des türkischen Auslandsgeheimdienstes MIT, namens „A“, mal der „islamistischen“ Sauerlandtruppe die Zünder liefert, dann dem NSU-Trio eine Schusswaffe
,

erkenne ich ein und dieselbe Angst vor den Lesern, bzw. den langen Arm unserer Staats- und Verfassungsschützer.

Es wird Putin sehr leicht gemacht, sich sowohl bei den Rechten, wie bei den Linken als Verteidiger der „Rechte der Massen/des Selbstbestimmungsrechts der Völker“ anzudienen. Richtig, es gibt immer noch einen Unterschied: Man kommt hier im Westen nicht dafür ins Gefängnis, für das Unliebsame, das man sagt, bzw., woran man gehindert wird zu sagen; doch wie lange noch? Die Gleichschaltung der Medien läuft hier nicht über das Innenministerium, und auch noch nicht über die GEZ, aber über die Konzentration des Kapitals. Und seid Schmidt-Eenbooms „Undercover“ wissen wir auch, wie das mit den „IMs“ hier ist.
Und auch die Blogs in der FAZ werden zum Teil repressiver. Jeder scheint besorgt zu sein, um das bisschen, was man ihm noch erlaubt zu sagen.

blogs.faz.net/deus/2015/02/24/liebesgruesse-aus-moskau-fuer-mich-die-luegenpresse-und-pegida

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