1,3 % sind keine positive Zahl, nicht für den Krisengewinner!

Diesen Beitrag hat die FAZ-Redaktion zu meiner völligen Überraschung mit einem „Grünen Punkt“ versehen, also als „Topargument“ ausgezeichnet.

1,3 % sind keine positive Zahl, nicht für den Krisengewinner!
In Deutschland streitet man um die statistische Methode, von der wiederum abhängt, wieviel Armut überhaupt in den Fokus der Betrachtung gerät. Es fällt schwer zu glauben, dass die ein- und dieselbe Statistik die Sozialhilfe steigen sieht, während die Armut der Kinder sinke. 1,3 % sehe ich im Übrigen nicht als positive Zahl, nicht für den Krisengewinner in Europa. Und übersehen wir doch bitte nicht den zynischen Zweck dieser Armut. Damit die Exportstatistik stimmt, also das transnationale Kapital satte Profite macht, wird die Armut als Erfolgsmodell verkauft. Hartz-IV der eigentliche Exportschlager. Dass dadurch sehr viele Menschen definitiv in die Armut abgedrängt wurden und weiterhin werden, darf nicht übersehen werden. Nicht nur rein statistisch, sondern ganz real, ob der gestiegenen Zumutungen der Armutsverwaltungen, z.B. am Beispiel der seit Jahren explodierenden Mieten und Stromkosten, derer sich diese Verwaltung seitdem konsequent auf Kosten dieser Armen nämlich entledigt.

faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/unicef-2-6-millionen-kinder-in-armut-wegen-der-finanzkrise

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