Die Wirkung des „tendenziellen Falls der Profitrate“ und die Überausbeutung von Natur und Arbeit

Die Wirkung des „tendenziellen Falls der Profitrate“ und die Überausbeutung von Natur und Arbeit
„…das wirkliche Wachstum aber werde größer sein als das gemessene.“ Doch das nützt dem Kapital nichts, also der „Verwertung dieser Werte“. In etwa ab den 70er Jahren beginnt das Kapital sich Sorgen zu machen. Die Nachkriegsaufbauphase war nämlich beendet. Und die sog. Energiekrisen sind nur ein Indiz für die Wirkung des „tendenziellen Falls der Profitrate“ (Marx). Und die immanente Antwort des Kapitals lautet: Monopolisierung und verstärkte Konzentration des Kapitals: Senkung des Lohnanteils, bei gleichzeitiger Erhöhung des sog. fixen Kapitals. Die Mehrwertrate wird durch wohlfeilere Ausbeutung der Lohnarbeit gehalten, oder gar gesteigert. Doch die allesentscheidende „Profitrate“ misst sich am eingesetzten Gesamtkapital. Und wenn durch Monopolisierung der Anteil des fixen Kapitals steigt, sinkt die Profitrate – tendenziell. Grenzenloses „Wachstum“ ist des Kapitals „alternativlose“ Antwort. Und dies bedeutet Verschwendung an natürlichen wie menschlichen Ressourcen. Überausbeutung!

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