Boykott – nicht mehr als Symbolik

Boykott – nicht mehr als Symbolik
In einer Zeit, in der 147 Personen/Familien/Unternehmen/Institutionen die etwa 45000 transnationalen Konzerne kontrollieren (DR), macht es wenig Sinn die Produkte einer Nation zu boykottieren. Die Supermächte Google, Amazon u.a. direkt anzugreifen enthält bestenfalls eine symbolische Bedeutung. Darüber hinaus ist die technische Abhängigkeit von deren Produkten kaum noch zu hintergehen. Mehr als eine Anekdote sehe ich darin nicht, wenn wir jetzt lesen, dass sich der russische Geheimdienst Schreibmaschinen anschafft. Einzig und allein der politische Widerstand macht Sinn. Und dieser hängt vom Bewusstsein der Leute ab. Vom politischen Verhalten der Massen, auf das es Einfluss zu nehmen gilt. Wer immer noch glaubt, er habe „nichts zu verbergen“, ist leider nicht nur ein Idiot im gewöhnlichen Sinne, er ist eben ein „Konsumidiot“. Er ist das Produkt genau jener Warenwelt, die ihn als solcher nun dummfrech ins eigene Gesicht grinst.

faz.net/aktuell/hans-peter-friedrich-und-die-nsa-affaere-geheimdienstarbeit-regelt-kein-naturgesetz

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Ein Trackback

  • Von Kollektiver Widerstand ist möglich am 31. August 2013 um 17:10 Uhr veröffentlicht

    […] der Medien und der jetzigen Datenflut kein Widerspruch besteht. Big Data, das ist nicht nur Google, der liebe Feind, das sind die Medien höchstpersönlich auch. Bevor es Big Data gab, gab es die […]

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