Nicht Gott, der Mensch kommt da aus der Maschine

Nicht Gott, der Mensch kommt da aus der Maschine
Längst überholt, was hier Literatur und „Philosophie“ gemeinsam zur Vision stilisieren. Der „Körper“ ist in der Krise, und mit diesem dessen Geist. Dem Menschen, der da sich anschickt, sich selber neu zu erschaffen, ist vor allem eins im Wege: er sich selber. Seine materiale Bindung, wie selbstredend sein Geist. Ein Körper nämlich, welcher neuronale Vernetzung zu Bewusstsein werden lässt. Vielleicht bis zum Mars, aber wirklich nicht viel weiter, kann man mit einem solchen Menschen noch kommen. Mit Informationen hingegen, erobert man das All – in Lichtgeschwindigkeit. Der Geist wird in den Siliziumchip gepackt und dem Körper zugesandt, der da, wenn überhaupt als ein solcher noch notwendig, per Knopfdruck, mittels eines „3-D-Computers“ – vielleicht (ich weiß: wo ich das schreibe, ist es schon überholt!), an Ort und Stelle, und solchermaßen lokal angepasst, zur Verfügung gestellt wird. Körperkult wie Geistesanstrengung sind von gestern. Nicht Gott, der Mensch kommt da aus der Maschine.

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2 Trackbacks

  • Von Der Mensch kommt wirklich aus der Maschine am 10. April 2013 um 20:01 Uhr veröffentlicht

    […] « Nicht Gott, der Mensch kommt da aus der Maschine […]

  • Von Kollektiver Widerstand ist möglich am 31. August 2013 um 17:18 Uhr veröffentlicht

    […] selbstverständlich. Und dieser kollektive Widerstand muss das Bewusstsein heben, nicht den Computer aufrüsten, oder abschaffen. Gesellschaftliche Verantwortung contra des Egoismus‘ des […]

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