Die Antwort liegt in den ökonomischen Beziehungen

Die Antwort liegt in den ökonomischen Beziehungen
Leichtfertig daher Gesprochenes von solcher Art, ist es, was den Leser „erregt“ und die Medien scharf macht: „Dieser historische Irrtum verbirgt sich nicht nur in Karl Marx’ „Kapital…““ Ich bezweifle, dass man mit Marx so billig fertig wird. Wer Marx gelesen und verstanden hat, weiß, dass die „Bedeutungslosigkeit“ keine Erfindung der Medien sein kann, sondern dass sie der Gesellschaft entspringt, d.h. im Wesentlichen den ökonomischen Beziehungen, die die Menschen innerhalb dieser Gesellschaft eingehen. Schauen wir uns nur die Groteske um die Euro- und Schuldenkrise an. Die Leute bekommen vorgeführt, wie bedeutungslos theoretische Grundlagen sind, wie gleich es ist, ob ein taugliches ökonomisches Konzept existiert oder nicht. „Der Euro muss gerettet werden, koste es was es wolle.“ Eine völlig verzweifelt wirkende und im Übrigen prinzipienlos daherkommende Aussage. Woran soll denn die „Leistung eines Peer Steinbrück“ gemessen werden? Etwa daran, dass er die Rettung des Euro billiger macht?

faz.net/aktuell/feuilleton/medien/debattenkultur-die-medien-im-zeitalter-der-erregbarkeit

www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde in Krise des Kapitals, Wissenschaft & Philosophie veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Einen Kommentar hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.