„Kolonialausbeutung und ethnische Konflikte“

„Kolonialausbeutung und ethnische Konflikte“
Ich zitiere aus Wikipedia: „Sowohl Flora als auch Fauna sind sehr vielfältig, damit besitzt es ein sehr hohes naturräumliches Potenzial. Deshalb ist die Meinung vieler Experten, dass die Demokratische Republik Kongo heute einer der führenden afrikanischen Staaten wäre, hätte es keine Kolonialausbeutung und ethnischen Konflikte gegeben.“ In diesem einen Satz steckt mehr an Erklärung als in diesem ganzen Artikel. Denn auch die ethnischen Konflikte sind ein Erbe der kolonialen Aufteilung. Natürlich wird dieses Land seitdem von korrupten Generälen regiert. Aber wem verdanken Sie neben ihrer Macht und ihrem Reichtum nicht selten auch ihren „Titel“? Den wahren Herren, den eigentlichen Erben des Reichtums, dem internationalen Kapital. Kongo ist diesbezüglich ein Musterbeispiel für das afrikanische Drama. Solange dieser Kontinent so reich ist, wird die Bevölkerung so arm bleiben.

faz.net/aktuell/politik/ausland/unfaehige-regierung-pulverfass-kongo

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